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Zum Projekt

Die Kunsthandlung Julius Böhler gehörte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Kunsthandelshäusern des deutschsprachigen Raums. Ihre Erforschung gehört zu den dringendsten Desideraten der Forschung zum internationalen Kunsthandel und Kunstmarkt vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 
Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) konnte 2015 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) das Objektkarteiensystem, die Fotomappen und die Kundenkartei der Fima Julius Böhler erwerben. Seit 2017 wird das Material, finanziert durch die Ernst von Siemens Kunststiftung, wissenschaftlich untersucht und seit 2019 mit Mitteln des Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in einer Datenbank erschlossen. Ziel ist es, die erfassten, aufbereiteten und angereicherten Daten – entsprechend der rechtlichen Rahmenbedingungen – online zu stellen. 

Zur Projekthomepage „Händler, Sammler und Museen: Die Kunsthandlung Julius Böhler in München, Luzern, Berlin und New York. Erschließung und Dokumentation der gehandelten Kunstwerke 1903 – 1994

Team
Projektleitung

Prof. Dr. Meike Hopp (bis 31.10.2019)
Dr. Birgit Jooss (1.2.2020 bis 31.1.2022)
Dr. Theresa Sepp (seit 1.3.2022)

Projektbegleitung
Prof. Dr. Christian Fuhrmeister
Dr. Johannes Griebel
Dr. Stephan Klingen

Transkriptionen, Normierungen und Recherchen
Magdalena Becker, M.A., wissenschaftliche Hilfskraft (1.3.2019 bis 31.7.2019)
Edda Bruckner, M.A., wissenschaftliche Hilfskraft (seit 1.3.2019)
Tatjana Cox, studentische Hilfskraft (1.3.2019 bis 30.9.2021)
Cosima Dollansky, M.A., wissenschaftliche Hilfskraft (seit 1.11.2021)
Nathalie Keller, studentische Hilfskraft (1.3.2020 bis 30.9.2021)
Anna-Lena Lang, M.A., wissenschaftliche Hilfskraft (seit 1.4.2020)
Kaja Ninnis, M.A., wissenschaftliche Hilfskraft (seit 1.7.2022)
Katharina Roßmy, M.A., wissenschaftliche Hilfskraft (seit 1.10.2019)
Olivia Seidel, B.A., wissenschaftliche Hilfskraft (1.3.2019 bis 31.12.2019)
Franziska Stephan, M.A., wissenschaftliche Hilfskraft (1.4.2020 bis 31.5.2022)
Sophie Uebach, B.A., studentische Hilfskraft (1.3.2019 bis 31.5.2022)

Technische Betreuung  
Interessengemeinschaft für semantische Datenverarbeitung e.V. (IGSD)
Mark Fichtner, Dipl. Inform.
Juliane Hamisch, M.A. (1.3.2019 bis 30.9.2020)
Robert Nasarek, M.A. (1.1.2021 bis 30.6.2021)

Digitalisierung
Karteikarten: Harald Fischer Verlag, Erlangen
Fotomappen: MFM Hofmaier, München

Frontendgestaltung und -entwicklung 
Knick Design

Förderzeitraum / Projektdauer
1. Januar 2017 bis 31. Mai 2024

Förderung
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
Ernst von Siemens Kunststiftung
CONIVNCTA FLORESCIT

Evaluierung am 9. April 2021
Udo Andraschke, M.A., Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Dr. Maria Effinger, Universitätsbibliothek Heidelberg
Prof. Dr. Maximilian Schich, ERA Chair for Cultural Data Analytics at Tallinn University, Estland

Dank
Hiermit sei allen, die zum Entstehen dieser Datenbank beigetragen haben, sehr herzlich gedankt, insbesondere den Förderern, den Expert:innen und Kolleg:innen, mit denen wir in regem Austausch stehen, und den beteiligten Mitarbeiter:innen der Interessengemeinschaft für semantische Datenverarbeitung e.V. und des Zentralinstituts für Kunstgeschichte.

Zur Datenbank

Hinweis: Die aktuell verfügbare Beta-Version der Datenbank kann noch einige Anzeigefehler enthalten, die in den kommenden Wochen bereinigt werden. Aus Gründen der Transparenz erfolgt die Freischaltung dennoch während der Projektlaufzeit. (Stand 07/2022)

Die Datenbank zur Erschließung des Karteiensystems der Kunsthandlung Julius Böhler basiert auf dem opensource-System WissKI (Wissenschaftliche Kommunikationsinfrastruktur), einer virtuellen Forschungsumgebung zum Management von Primärdaten als linked data. Der Ontologie liegt das Modell CIDOC-CRM zugrunde.

Böhler re:search enthält die Digitalisate der

  • Münchner Karteikarten 1903 bis 1948
  • Luzerner Karteikarten 1919 bis 1948
  • Kommissionskarteikarten 1920 bis 1948
  • Fotomappen, die mit Objekten verknüpft werden konnten

Das Projektteam transkribiert die auf den Karteikarten enthaltenen Informationen über die gehandelten Objekte, Transaktionen und Akteure und normiert sie nach gängigen Standards und nach bestem Wissen. Auf der Grundlage der Transkription entstehen somit semantisch verknüpfbare Entitäten, d.h. eindeutige Bezeichnungen von Personen, Institutionen, Objekten und Orten.
Um diesen aufwendigen editorischen Vorgang so transparent wie möglich zu dokumentieren und den Nutzer:innen einen eigenständigen Abgleich zu ermöglichen, stellt Böhler re:search sowohl die Digitalisate, als auch die Transkriptionen und Normierungen bereit. 
Zudem reichert das Projektteam die Datensätze – soweit möglich – mit Informationen, etwa zum Verbleib der Objekte oder zu Nennungen von Objekten und Akteuren in Literatur und Internetquellen an. Die nach etablierten wissenschaftlichen Methoden erfassten und validierten Forschungsdaten werden damit gemäß der FAIR-Prinzipien („Findable, Accessible, Interoperable, Re-Usable“) publiziert und referenziert.
Aus rechtlichen Gründen können nur Informationen online gestellt werden, die den gültigen Bestimmungen zum Persönlichkeitsrecht entsprechen. Daher sind manche interne Links unterdrückt.

Zitierhinweise & Nutzungsrechte

Böhler re:search ist über die URL zu zitieren: http://boehler.zikg.eu
Die Digitalisate stehen mit der Lizenz CC BY-NC-ND zur Verfügung.

Zur Geschichte der Kunsthandlung

Julius Böhler (1860-1934) wurde in Schmalenberg bei Sankt Blasien im Schwarzwald geboren. Anfänglich wohl im Hausierhandel tätig, spezialisierte er sich bald auf den Wanderhandel mit Antiquitäten – zunächst insbesondere Möbel, Plastiken und Skulpturen, dann auch Gemälde (Alte Meister) und Kunsthandwerk. 1879 verlegte er seinen Wohnsitz vom badischen Allensbach in die bayerische Residenzstadt München, wo er 1880 ein Ladengeschäft eröffnete. Julius Böhler hatte offenbar keine kunsthändlerische Ausbildung absolviert, sondern sich die notwendigen Kenntnisse im Selbststudium angeeignet. Rasch gewann er hohes Ansehen bei Sammlern und Museen und stieg in nur kurzer Zeit zum erfolgreichen Kunsthändler auf. Aufgrund seiner engen Geschäftsverbindungen zur preußischen Museumsverwaltung erhielt er 1895 von Kaiser Wilhelm II. den Titel eines "Königlich-preußischen Hofantiquars". 1906 ernannte ihn Prinzregent Luitpold zum "Königlich-bayerischen Hofantiquar". Seine Stellung als eine der besten Adressen des Münchner Kunsthandels zeigte sich auch im Erwerb des Anwesens Briennerstraße 12, wo sich Böhler bis 1905 nach Plänen des damaligen Münchner Stararchitekten Gabriel von Seidl (1848-1913) ein repräsentatives und prächtiges Geschäftshaus im italienischen Palazzostil mit zwanzig Ausstellungsräumen errichten ließ.

Nach der Jahrhundertwende trieben die Söhne des Firmengründers die geschäftliche Expansion voran. Der älteste Sohn Julius Wilhelm Böhler (1883-1966) trat nach einer Ausbildung zum Kunsthändler in Paris und London 1906 als Teilhaber in das väterliche Geschäft ein. Der jüngste Sohn Otto Alfons Böhler (1887-1950), seit 1910 Teilhaber, gründete zusammen mit dem aus Köln stammenden Kunsthändler Fritz Steinmeyer (1880-1959) im gleichen Jahr die Kunsthandlung Böhler und Steinmeyer in New York, die vor allem Kommissionsware aus München anbot. 

In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg zählte die Kunsthandlung Julius Böhler zu den ersten Kunsthandelshäusern in Deutschland und erreichte ihr stärkstes Wachstum. 1919 übersiedelte Julius Wilhelm Böhler, der bis 1954 Gesellschafter des Münchner Hauses blieb, nach Luzern, wo er 1935 die Schweizer Staatsbürgerschaft erwarb. 

Das Münchner Stammhaus führte ab 1928 sein Sohn Julius Harry Böhler (1907-1979), zusammen mit seinem Onkel Otto Alfons Böhler und dem 1916 in das Unternehmen eingetretenen und von 1922 bis 1956 als Teilhaber wirkenden Kunsthistoriker Hans Sauermann (1885-1960). Fritz Steinmeyer trat 1926 als stiller Gesellschafter der Firma bei. Nach dem Zusammenbruch des Auslandsgeschäftes im Ersten Weltkrieg und Kapitalverlusten infolge der Inflation nahm das Unternehmen ab 1925 erneut einen deutlichen Aufschwung, der wesentlich auf der Steigerung des Auslandsumsatzes beruhte, aber selbst in den Jahren des Booms von 1927 bis 1929 nicht mehr das Geschäftsvolumen der Vorkriegszeit erreichte. Der Firmengründer Julius Böhler schied 1930 als Gesellschafter aus. Die Weltwirtschaftskrise verursachte von 1930 bis 1934 größere Verluste in der Bilanz, bevor ab 1936 – trotz des rückläufigen und mit Beginn des Zweiten Weltkrieges stark eingeschränkten Auslandsgeschäfts – bis Kriegsende eine Konsolidierung deutlich über dem Niveau der frühen 1920er Jahre erfolgte.

1919 initiierte Julius Wilhelm Böhler zusammen mit Fritz Steinmeyer die Gründung der Kunsthandel AG in Luzern, deren Geschäftsführung beide übernahmen. Das Münchner Stammhaus beteiligte sich ab 1925 am Aktienkapital des Unternehmens. Gleichzeitig schlossen sie eine Interessengemeinschaft für ein enges Zusammenarbeiten auf dem internationalen Kunstmarkt und den gemeinschaftlichen Ankauf und gegenseitigen Austausch von Waren. Mit der Weltwirtschaftskrise geriet auch das Luzerner Unternehmen vorübergehend in die Verlustzone. 

Anfang der 1920er Jahre knüpfte Julius Wilhelm Böhler die durch den Krieg unterbrochenen Geschäftskontakte zu amerikanischen Kunstsammlern neu, insbesondere zum amerikanischen Zirkus-Magnaten und Kunstsammler John Ringling (1866-1936). Seit 1925 beriet und unterstützte er den Amerikaner beim Aufbau seines Kunstmuseums in Sarasota, Florida. Anfang 1928 gründete er dann zusammen mit Fritz Steinmeyer unter Beteiligung Ringlings in New York die Firma Böhler & Steinmeyer Inc., an der die Kunsthandel AG Luzern und das Kunsthaus Julius Böhler in München beteiligt waren. Das erste Geschäftsjahr schloss mit einem exorbitanten Gewinn, jedoch geriet das Unternehmen aufgrund der Weltwirtschaftskrise ab 1931 in die roten Zahlen und ging 1935 in Liquidation.

1928 wurde unter Beteiligung der Kunsthändler Heinrich und Heinz Steinmeyer eine selbstständige Niederlassung (Julius Böhler KG) in Berlin gegründet, die jedoch 1932 wieder aufgegeben wurde. 1911 war schon einmal eine nicht selbstständige Zweigniederlassung in Berlin eingerichtet worden, die zehn Jahre existiert hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg trat 1956 Julius Gustav Böhler (1929-2010), der Urenkel des Firmengründers, als Gesellschafter in die Firma ein und wurde nach dem Tod seines Vaters Julius Harry 1979 Alleininhaber. Auch weiterhin behauptete das Unternehmen seine Position als eine der bedeutendsten Kunsthandlungen Münchens. 2004 wurde – nach 124 Jahren – der Stammsitz in München aufgegeben.  

Noch immer in Familienbesitz, setzt das Kunsthaus Julius Böhler unter der Leitung von Florian Eitle-Böhler, das heute auf europäische Plastik, Kunstkammerobjekte und hochwertiges Kunstgewerbe aus dem frühen Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert spezialisiert ist, seine Tradition am Standort in Starnberg fort.

Bestandsübersicht

  • Bestandsname: ZI München/Photothek, Archiv Julius Böhler
  • Umfang: 8.095 Fotomappen, 30.147 Objektkarteikarten, Kundenkartei von 3.796 Kund:innen, 12 Handexemplare von drei Auktionen
  • Laufzeit: 1903-1993
  • Übernahme: 2015 bzw. 2022 (Auktionskataloge)
  • Provenienz: Florian Eitle-Böhler, Starnberg

Art und Inhalt

  • 8.095 Fotomappen mit Aufnahmen professioneller Fotografen (exakte Laufzeit unbekannt, ca. 1903 bis 1993). Das Fotoarchiv dokumentiert zu etwa einem Drittel die von Böhler gehandelten Kunstwerke und enthält in erheblichem Umfang originale Expertisen bzw. Gutachten.
  • 30.147 Objektkarteikarten, darunter 15.935 Karteikarten (33.157 Scans) des Münchner Stammhauses (M-System, 1903 bis 1993), 8.614 Karteikarten (16.924 Scans) der 1919 von Julius Wilhelm Böhler und Fritz Steinmeyer gegründeten Kunsthandel AG Luzern (L-System, 1919 bis 1975) sowie 5.598 Karteikarten (11.896 Scans) der Kommissionsware (K-System, 1920 bis 1993). Diese Karteien dokumentieren nicht nur die Objekte (Künstler:innen, Titel, Maße, Techniken, Materialien etc.) sowie die Namen der involvierten Personen und Institutionen (Verkäufer:innen, Käufer:innen, Share-Partner:innen etc.) sondern enthalten auch Hinweise auf Handelsaktivitäten, Preise, Provenienzen, Restaurierungen oder Sekundärliteratur.
  • Kundenkartei von 3.796 internationalen Sammler:innen und Händler:innen, Museen und Stiftungen. Sie enthalten häufig Angaben zu vielen Transaktionen zwischen den Kund:innen und der Kunsthandlung.
  • Annotierte Auktionskataloge von drei der insgesamt vier Versteigerungen. Die Auktionen II bis IV (Berliner Museen 1937, Stroefer 1937, Schuster 1938) sind in jeweils drei unterschiedlichen Katalog-Exemplaren ausführlich überliefert, darunter je ein vollständiges Geschäftsexemplar, das für sämtliche Losnummern die Käufer:innennamen, Limits, Schätz- und Zuschlagspreise nennt. Zudem enthalten die Kataloge zum Teil Originalfotografien der Katalogabbildungen sowie Fotografien der Vorbesichtigung und Auktion.

Benutzung

  • Erschließung: seit 2019 in Bearbeitung
  • Benutzung: auf Anfrage
  • Rechtliche Beschränkungen: Personenschutzrechtliche Belange können gegebenenfalls zu Beschränkungen führen.
  • Erhaltungszustand: gut, jedoch starke Gebrauchsspuren

Ergänzende Bestände

Literatur (Auswahl)

  • Böhler, Julius: Julius Böhler 1880–1980. Deutsche Skulptur der Gotik [Ausstellungskatalog anlässlich des 100-jährigen Bestehens], München 1980
  • Ebert, Anja: „… so wär’s schon sehr nett wenn Sie recht bald wieder kommen könnten“. Die Geschäftsbeziehungen von Henri Heilbronner und Julius Böhler in der NS-Zeit, in: Anja Ebert, Timo Saalmann, Anne-Cathrin Schreck (Hrsg.): Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen des Germanischen Nationalmuseums zwischen 1933 und 1945, Nürnberg 2017, S. 38-43
  • Goodman, Simon: The Orpheus Clock. The search for my family's art treasures stolen by the Nazis, Scribe UK, 2015
  • Hopp, Meike: Kunsthandel im Nationalsozialismus. Adolf Weinmüller in München und Wien, Köln [u.a.] 2012
  • Hopp, Meike: Art Trade Palaces – Galleries of art dealers as architectural task and their reception in Munich around 1900, in: Journal for Art Market Studies, 2, 2018
  • Jooss, Birgit: Beiträge im Blog des ZI: https://www.zispotlight.de/tag/julius-boehler/
  • Jooss, Birgit: La Kunsthandlung Böhler Munich, in: Répertoire des acteurs du marché de l'art en France sous l'Occupation, 1940–1945 (RAMA), in deutscher und französischer Sprache, https://agorha.inha.fr/detail/40  [Freischaltung 3.12.2021]
  • Jooss, Birgit: Kunsthandlung Julius Böhler. Kunsthandelsquellen sind wie Taschenlampen in dunkler Nacht, in: Jahresbericht der Ernst von Siemens Kunststiftung 2020/2021, S. 35-48
  • Jooss, Birgit: Political Motive, Directorial Access, and an Opportunity for the Art Trade: How Two Paintings from the Munich Pinakothek Made their Way to the US, in: Journal for Art Market Studies 1 (2022), URL: https://fokum-jams.org/index.php/jams/issue/view/15
  • Oeckl, Sophie Katharina: Die Zusammenarbeit der Kunsthandlungen Julius Böhler München und Karl Haberstock Berlin: Eine Analyse gemeinsam gehandelter Gemälde zwischen 1936 und 1945, Masterarbeit, München 2015, DOI: https://epub.ub.uni-muenchen.de/29488
  • Saalmann, Timo: Langjährige Kontakte. Die Münchener Kunsthandlung Julius Böhler, in: Gekauft - getauscht - geraubt?, in: Anja Ebert, Timo Saalmann, Anne-Cathrin Schreck (Hrsg.): Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen des Germanischen Nationalmuseums zwischen 1933 und 1945, Nürnberg 2017, S. 24-37
  • Winkler, Richard: "Händler, die ja nur ihrem Beruf nachgingen". Die Münchner Kunsthandlung Julius Böhler und die Auflösung jüdischer Kunstsammlungen im "Dritten Reich". In: Baresel-Brand, Andrea (Bearb.): Entehrt. Ausgeplündert. Arisiert. Entrechtung und Enteignung der Juden (Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste 3), Magdeburg 2005, S. 207-246
  • Winkler, Richard: Jüdische Kunstsammler als Kunden der Kunsthandlung Julius Böhler in München 1890-1938. In: Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern (Hrsg.): Verantwortung wahrnehmen. Kulturgutverlust, Provenienzforschung und Restitution (Museumsbausteine 11), München / Berlin 2007, S. 89-101
  • Winkler, Richard: Der Archivbestand der Münchner Kunsthandlung Julius Böhler im Bayerischen Wirtschaftsarchiv. In: Archive in Bayern 3 (2007), S. 39-48